Der Mensch ist selbst Schuld

Von Gaby Guder

Oft habe ich von Menschen die Frage gehört: "Sicherlich schickt Gott mir eine Prüfung?" oder "Warum straft mich Gott?"

Gott tut so etwas nicht, sondern er will, dass es uns gut geht. Der Mensch ist ja ein Teil Gottes, wenn dann straft er sich also selber. Es ist paradox: der Mensch (als Teil Gottes) will dass es ihm gut geht und dann tut er Dinge, die das Gegenteil bewirken. Das geschieht aus Unwissenheit. Der Mensch hat also noch nicht erkannt, das er ein Teil Gottes ist und somit zum Mitschöpfer wird. Ich las kürzlich in einem Buch über die Heilpflanze Lapacho folgenden Absatz:

Leider wurde durch die Abholzung tropischer Wälder auch so manche medizinische Hoffnung zunichte gemacht. So fand man vor wenigen jahren in einer Pflanzenprobe Substanzen, die sich im Labor als wirksam gegen das AIDS-Virus(Virus???? Oder nur Immunschwäche? Anmerkung von Gaby Guder)) erwiesen. Die Probe entstammte einer seltenen Baumart, deren Standort in Borneo kurz zuvor gerodet worden war, so dass man keine weiteren untersuchungen mehr machen konnte.

Haben wir damit vielleicht das einzige Mittel gegen AIDS ausgerottet? Der Übeltäter war nicht Gott, sondern es war der unwissende Teil im Menschen, der handelte. Darum geht es ja im Leben, ums Erkennen. Wir müssen uns langsam bewusst werden was oder wer wir wirklich sind. Betrachten wir die Erde nochmals so, wie sie in spirituellen Kulturen genannt wird, als Mutter Erde. Eine Mutter sorgt immer für ihre Kinder. Also lässt sie auch Heilmittel für unsere grossen und kleinen Zipperleins wachsen.

Leider haben wir das in unserer Kultur vergessen. Die klugen Naturvölker, die wir als primitiv und unzivilisiert bezeichnen haben sich dieses Wissen erhalten. Primitiv stimmt ja, denn das heisst ursprünglich. Unzivilisiert? Wie kann ein Mensch, der im Einklang mit der Natur lebt unzivilisiert sein?

Das Heilmittel gegen AIDS(oder eines davon) haben wir bereits abgeholzt, vernichtet. Und nun geschieht folgendes:

OFFIZIELLES PROJEKT ZUR ABHOLZUNG DER HÄLFTE AMAZONIENS:

Der brasilianische Kongress wird in Kürze über ein Projekt entscheiden, welches die Reduzierung des Regenwaldes am Amazonas um 50 % des zur Zeit bestehenden Territoriums beinhaltet. Die Zone, die für die Abholzung geplant ist, entspricht einer Fläche, die insgesamt 4 X SO GROSS WIE DIE GESAMTFLÄCHE PORTUGALS ist.

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Der Vorwand zur Rechtfertigung dieses Projekts ist die Nutzung dieser Fläche für die Landwirtschaft und Viehzucht. Jedoch ist der Grund und Boden des Amazonasgebietes ohne Regenwald wirtschaftlich unbrauchbar: Die fruchtbare Humusschicht des Bodens ist sehr dünn und es ist saurer Boden. Die Region wird oft von Überschwemmungen heimgesucht, die einen landwirtschaftlichen Anbau praktisch unmöglich machen. Ohne
Überschirmung schwemmen Regen und Überflutungen die dünne fruchtbare Krume weg und es kommt zu zerstörerischen Erosionen. In kürzester Zeit verschwindet der entwaldete Boden und das Amazonasbecken wird nach und nach zur Wüste. Durch das Verschwinden des Regenwaldes bleibt auch zunehmend der Regen aus. Das gesamte Holz, das durch die Schlägerungen gewonnen wird, wird über ausländische Holzgroßhändler als   Sägemehl auf externen Märkten verkauft. Es ist eindeutig abzusehen, dass die brasilianischen Einwohner keinen Gewinn aus diesem gigantischen Kahlschlag ziehen werden. Dies ist eine weitere Machenschaft der brasilianischen Regierung, um die Eliten zu bereichern und den Interessen ausländischer Konzerne nachzukommen – auf Kosten eines unschätzbaren Welt-Kultur- und Naturerbes.
Bis heute wurden bereits 160.000 km2 aus oben genannten Zwecken abgeholzt und nun liegen diese Flächen brach, im Begriff, zur Wüste zu werden. Auch sollte man sich vor Augen führen, welche Schätze der Regenwald am Amazonas für den ganzen Planeten birgt. Eine Vielzahl von HEILPFLANZEN, die bisher noch nicht in den Labors erforscht werden konnten, könnten zur Herstellung von Medikamenten dienen gegen Krankheiten, die bisher als unheilbar gelten (Krebs, AIDS und viele andere). Ein Grossteil dieser Pflanzen würde FÜR IMMER VERSCHWINDEN. Eine grosse Anzahl von Tieren würde getötet und vom Aussterben bedroht werden! Die Gleichgewichtsstörungen im Klima, die bereits Naturkatastrophen hervorgerufen haben(Überschwemmungen biblischen Ausmasses, zerstörerische Dürre, Stürme bisher ungeahnter Stärke etc.) und die enorme landwirtschaftliche, materielle Schäden vorgerufen haben, tausende von Menschenleben gekostet haben und die sich in den letzten Jahren häufen, sind größtenteils auf eine Ursache zurückzuführen: die Zerstörung des Regenwaldes

 

Der interessierte Leser kann mich gerne anrufen ( 00 34 952 532386 oder 0034 667 885703 ) oder anmailen (gabyguder@terra.es) zwecks Tel. Nummern, falls er aktiv etwas dagegen unternehmen will.

Gaby Guder lebt seit 18 Jahren and der Costa del Sol. Hier stellt Sie sich auf SHAKTI DE unseren BesucherInnen vor, auf der Homepage http://www.gaby-guder.de können Sie mehr über die ihre Arbeit erfahren.

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